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Bad Leaver

B

Bad-Leaver-Regelung

7 Übergabe & Integration

Transaktionsstruktur

Phase:

Kategorie: 

Regelung für den Fall, dass ein rückbeteiligter Verkäufer oder Manager unter bestimmten negativen Umständen ausscheidet.

Kurz gesagt:

Erklärung:

In Gesellschaftervereinbarungen nach einer Rückbeteiligung oder Managementbeteiligung wird geregelt, was mit den Anteilen passiert, wenn ein Beteiligter ausscheidet. Ein Bad Leaver liegt typischerweise bei Eigenkündigung innerhalb einer Mindestfrist, bei Kündigung aus wichtigem Grund oder bei Verstoß gegen Wettbewerbsverbote vor. Die Anteile müssen dann häufig zum niedrigeren Wert aus Buchwert und Verkehrswert oder sogar zum Nominalwert abgegeben werden.

Warum ist das wichtig?

Praxisbeispiel:

Ein Verkäufer mit 20 % Rückbeteiligung kündigt nach 14 Monaten als Geschäftsführer. Laut Vereinbarung gilt er als Bad Leaver und muss seine Anteile zum Einstandspreis zurückgeben – die Wertsteigerung verfällt.

Sie kann erhebliche Auswirkungen auf den Rückkaufpreis seiner Beteiligung haben und sollte genau verstanden werden.

Typische Fehler:

Die Leaver-Definitionen nicht prüfen und davon ausgehen, dass sie nur für „Fehlverhalten“ gelten.

Mein Praxistipp:

Lesen Sie die Leaver-Klauseln so, als wollten Sie in zwei Jahren aus gesundheitlichen oder privaten Gründen aufhören. Was passiert dann mit Ihrem Geld?

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