Equity Bridge
E
Überleitung Enterprise Value zu Equity Value
3 Verhandlung & LOI
Bewertung & Kaufpreis
Phase:
Kategorie:
Rechnerische Überleitung vom Unternehmenswert (Enterprise Value) zum Kaufpreis für die Anteile (Equity Value).
Kurz gesagt:
Erklärung:
Enterprise Value minus Finanzschulden und schuldenähnliche Posten (z. B. Pensionsrückstellungen, Gesellschafterdarlehen, Steuerverbindlichkeiten) plus liquide Mittel, plus/minus Abweichung vom normalen Working Capital ergibt den Equity Value. Dies ist der Betrag, der an den Verkäufer fließt.
Warum ist das wichtig?
Praxisbeispiel:
Aus 5 Mio. € Enterprise Value werden nach Net Debt, Cash und weiteren vereinbarten Positionen 4,1 Mio. € Equity Value.
Die Brücke erklärt, warum der „Preis“ im LOI und der Betrag auf dem Konto so unterschiedlich sein können.
Typische Fehler:
Nur über den Enterprise Value verhandeln und die Brückenposten später dem Käufer überlassen.
Mein Praxistipp:
Lassen Sie sich die Equity Bridge schon beim Angebot transparent in Euro zeigen – nicht erst beim finalen Kaufvertrag.