Full Disclosure
F
Vollständige Offenlegung
5 Kaufvertrag & Signing
Recht & Vertrag
Phase:
Kategorie:
Konzept, wonach offengelegte Informationen Garantien oder Haftung beeinflussen können.
Kurz gesagt:
Erklärung:
Beim Full-Disclosure-Ansatz gilt alles, was im Datenraum bereitgestellt wurde, als gegenüber den Garantien offengelegt. Käufer akzeptieren das meist nur eingeschränkt („fair disclosure“: Sachverhalt muss für einen sorgfältigen Käufer erkennbar sein). Der Vertrag muss festlegen, welche Unterlagen gelten und wie sie dokumentiert werden.
Warum ist das wichtig?
Praxisbeispiel:
Vereinbart ist Fair Disclosure: Das Dokument zur Umweltauflage lag im Datenraum und war eindeutig benannt – der Käufer kann keine Garantieansprüche daraus herleiten.
Welche Unterlagen tatsächlich als wirksam offengelegt gelten, sollte der Vertrag eindeutig regeln.
Typische Fehler:
Wichtige Informationen im Datenraum „verstecken“ und auf Full Disclosure vertrauen.
Mein Praxistipp:
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Datenraum. Was wirklich wichtig ist, gehört ausdrücklich in den Disclosure Letter.