Working-Capital-Peg
W
Ziel-Working-Capital
5 Kaufvertrag & Signing
Bewertung & Kaufpreis
Phase:
Kategorie:
Vereinbarter Referenzwert für das Working Capital, gegen den der tatsächliche Wert zum Closing verglichen wird.
Kurz gesagt:
Erklärung:
Der Peg ist der vereinbarte „normale“ Bestand an Net Working Capital, der beim Closing im Unternehmen sein soll. Liegt der tatsächliche Wert darunter, sinkt der Kaufpreis; liegt er darüber, steigt er. Der Peg wird meist aus dem Durchschnitt der letzten 12 Monate abgeleitet, um Saisonalität auszugleichen.
Warum ist das wichtig?
Praxisbeispiel:
Das normale Working Capital wird mit 1,2 Mio. € festgelegt. Liegt es beim Closing nur bei 950 T€, reduziert sich der Kaufpreis nach der vereinbarten Mechanik.
Ein unrealistischer Peg kann den finalen Kaufpreis trotz unverändertem Enterprise Value erheblich verschieben.
Typische Fehler:
Einen Peg akzeptieren, der auf einem saisonalen Hoch basiert.
Mein Praxistipp:
Der Peg sollte aus der tatsächlichen Saisonalität und Historie abgeleitet werden – nicht aus einer Zahl, die erst im Kaufvertrag auftaucht.